Montag, 27. Januar 2014

Expedition - Namibia Teil I


Eigentlich heißt es was auf dem Schiff war bleibt auf dem Schiff. Da es aber für manche immer wie ein Traumjob klingt wollte ich einfach mal ein paar Einblicke geben. Als es hieß es geht auf ein Forschungsschiff nach Namibia, habe ich mich sehr gefreut auch wenn Weihnachten dann dieses (mittlerweile letztes) Jahr einfach mal ausfällt. Von Land und Leute sieht man leider wenig, denn es geht direkt vom Flughafen zum Schiff. Nach 23 Stunden Anreise und einer kurzen Begrüßung geht es auch schon an den Aufbau der Geräte, denn die müssen fest sein bis zum Auslaufen des Schiffes. Nachdem endlich alles steht, war man mit etwas sporadischem Schlaf im Flugzeug über 31 Stunden auf den Beinen. Am nächsten Tag gab es 7:15 Uhr Frühstück. Dann legte das Schiff ab und die ersten Stationen wurden angepeilt. Die Wellen waren nicht jedermanns Freund und manche mussten die ersten Tage ganz schön mit sich kämpfen. Da muss man durch, aussteigen kann man nicht mehr.


Jeder auf einem Schiff ist wichtig. Angefangen bei einer großartigen Crew an Matrosen, die die Wissenschaftler Tag und Nacht unterstützen. Die Stuarts und der Koch, die  alle mit köstlichen Essen bei Laune halten müssen, die Männer in der Maschine, ohne die kommt man keine Seemeile weit und nicht zu vergessen die Nautiker auf der Brücke. Auch ein Arzt und Metrologen sind an Board. Ab und zu wird ein Heliumballon für genaue Wetterdaten in den Himmel gelassen (nächstes Foto, links unten). 


Aber nun zu den Wissenschaftlern. Es gibt keinen geregelten Tagesablauf. Jeder Tag ist anders, denn so wie die Station kommt muss diese auch bearbeitet werden und wenn es nachts um 2:30 Uhr ist. Mal dauert es 2 Stunden bis zur nächsten Station, ein andermal 1,5 Tage. Dazwischen werden Proben so weit wie es möglich ist bearbeitet.


Fortsetzung folgt...

5 Kommentare:

  1. Hallo Lise,
    bitte bitte verrate mir, was das für ein süßer Hund oben rechts ist.
    Sieht nach einem Airedale Terrier aus nur fehlt das schwarze Fell.
    Danke! Grüße von
    Kathrin

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    1. Hallo Kathrin, ich weiß leider nicht was das für eine Rasse ist. Es ist auch nicht meiner.

      Viele Grüße, Lise

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  2. liebe lise,
    das klingt ja hochgradig spannend. aber irgendwie hab ich was verapsst. wie kommst du auf ein forschungsschiff? machst du da was berfufliches, das dich dorthin verschlagen hat?
    ich bin jedenfalls neugierig auf mehr!
    herzliche grüße
    die frau s.

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    1. Liebe Frau S :) ich arbeite in dem Bereich und dann geht man ab und zu für ein paar Tage/Wochen/Monate zur Probennahme oder Versuchen auf´s Forschungsschiff. Mal hier mal da und mal auf ein Großes und dann mal wieder auf einen Kleinen.

      Liebste Grüße, Lise

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  3. Wie cool ist das denn bitte?! Ach, da bin ich ja sowas von neidisch....oh, super cool! Nee, Neidisch nicht, ich gönne es dir...war bestimmt super!!! Mein Seefrauenherz hüpf vor Freude, und liest sich schnell durch den nächsten Text!
    Kram,
    Maren

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